Die Prüfung [#52Games]

Mrz 4
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 4. März 2012 um 1:22 Uhr

Prüfungen… welch passend gewähltes Thema, so hatte ich diese Woche doch erst meine Zwischenprüfung, im Rahmen meiner Ausbildung zum Fachinformatiker.

Worum geht es denn in Prüfungen? Prüfungen sind eine Möglichkeit den geprüften darauf zu testen was er gelernt hat und ob er das Gelernte anwenden kann. Manchmal geht es auch darum dazuzulernen, oder über das Gelernte hinaus weiter gefordert zu werden.

Im First-Person-Puzzle-Platformer Portal geht es um Prüfungen. Anfangs werden einem bestimmte Tricks und Kniffe erklärt, dann testet GLaDOS einen, ob man das Gelernte auch anwenden kann und letztendlich wird man durch immer mehr Prüfungen dazu angetrieben die gelernten Fähigkeiten immer weiter auszubauen.

So gelangt man vom anfänglichen Portale an die Wand schmeißen, zum sich selbst durch die Gegend werfen und effektiv mit der Umgebung arbeiten. Man denkt mit Portalen.

 

Dieser Blogeintrag ist Teil des Blogprojekts “52 Games” von Zockwork Orange.

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Der Minimalismus [#52Games]

Feb 21
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 21. Februar 2012 um 4:10 Uhr

Minimalismus …
Ich könnte natürlich jetzt gleich den Titel eines Spiels schreiben und den Text dann als Sinnbild für Minimalismus stehen lassen. Stellt euch mal vor, wie blöd Kristin von Zockwork Orange gucken würde, wenn alle Teilnehmer des Blogprojekts das so machen würden.

Aber ich bin ja nicht so.

Es gibt da ein Spiel, das mich mit seiner vollkommenen Einfachheit und unglaublichen Komplexität, in letzter Zeit mal wieder, vollkommen in seinen Bann gezogen hat.
Aufbauend auf dem minimalistischen Prinzip, eine ganze Welt aus ziemlich großen Blöcken aufzubauen, die man frei nach Lust und Laune abbauen und neu platzieren kann, ist das Spiel Minecraft entstanden.
Anfangs noch wirklich minimalistisch, als kleines Spiel in dem man ein bisschen Material abarbeiten und damit bauen konnte, entstand mit der Zeit ein Spiel, welches unglaublich komplexe Möglichkeiten bietet, wenn man sich damit beschäftigt. Am Anfang wird man aber vor allem durch das simple Prinzip in den Bann gezogen, dass man einfach Sachen bauen kann.
Wer braucht schon ein echtes Dach über dem Kopf, wenn er sich in Minecraft eins bauen kann?

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Wo man am Anfang noch eine kleine Hütte baut, um nicht im leeren zu stehen, baut man später riesige elektrische Schaltungen um zu berechnen wie weit der Weg vom PC zum Klo ist, ob sich das zeitlich überhaupt lohnt und ob man nicht vielleicht doch einfach laufen lassen sollte, um weiter Minecraft zu spielen.

Sicher ist Minecraft bei weitem nicht minimalistisch, aber es baut auf einer minimalistischen Idee auf, die ohne seine minimalistische Grafik unmöglich und nur halb so charmant wäre. (Drei mal “minimalistisch” in einem Satz … das nenn ich einen Abschluss!)

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Die Natur [#52Games]

Feb 19
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 19. Februar 2012 um 12:50 Uhr

Nachdem ich der technischen und verrosteten Öde eines aus Schrott erbauten Sklavenschiffs entkommen bin lande ich in einer Stadt. Aber nicht irgendeine Stadt. Wie alles in dieser Welt, hat sich die Natur die ehemals prächtigen Bauten wieder unter den Nagel gerissen… Was dieser Stadt eine ungewollte verwelkte Schönheit gibt.

Das ist Enslaved: Odyssey to the West.

In Enslaved trifft man auf eine Welt, verloren an die wilde Natur. Hier und da durch Roboter gespickt die einem an den Kragen wollen, wurde ich in den Kämpfen doch viel zu oft abgelenkt, weil die postapokalyptische Welt mich mit ihrer Optik wieder in ihren Bann gezogen hat.

Ich weiß nicht, was in Enslaved mit der Menschheit geschehen ist, aber man sieht, dass die Natur sich die Städte zurückerobern wird. Sie wartet nur, dass wir verschwinden.

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Echte Fantasie – Ein Gedanke zur Realität in Spielen

Feb 11
Dies ist nur ein GravatarRedmaker, den 11. Februar 2012 um 5:00 Uhr

Spiele sind nach wie vor ein recht junges Medium, doch haben sie bereits einiges an Weg hinter sich gebracht. Von anfänglich abstrakten Grafiken, Sound und simplen Konzepten war es ein vergleichsweise kurzer Weg zu HD-Grafik, Online-Gefechten und Bombast-Präsentation.
Doch bei all dem streben um den Realismus stellt sich mir die Frage: Wann ist ein Spiel “realistisch”? Definiert sich das nur durch die Grafik, reicht es, wenn alles Fotorealistisch aussieht? Ist es die künstliche Inteligenz der Charaktere, welche hier der Massstab ist? Oder sollte die Geschichte, die mir erzählt wird, hier der ausschlaggebende Punkt sein, mit viel Tiefgang und überzeugenden Emotionen?

Als ich anno ‘92 mit einem Super Nintendo anfing war Zelda das erste Spiel, was mich wirklich in seinen Bann zog. Dabei war es nicht nur die Geschichte, die mich hier faszinierte, es war die überzeugende Welt. Street Fighter, Super Mario – sie alle boten mir nicht dasselbe. Bei Zelda fand ich mich in eine Welt versetzt, in der jeder Charakter einfach da rein passte. Sei es der Holzfäller, der Schmied, der Priester in der Kirche – das alles wirkte so stimmig das ich diese Welt als real annehmen konnte.
Die Technik entwickelte sich weiter, Konzepte wurden mit der Zeit ausgefeilter und “Fotorealismus” war angesagt. Spiele fingen an, immer mehr Realität zu simulieren, mal gut, mal weniger gelungen. F1 World Championship auf dem N64 war eines, was mir bis heute positiv im Gedächtnis geblieben ist. Reifen, die verschmutzen während des Rennens, ein ausgefeiltes Schadensmodell – ohne irgendeine Geschichte oder vielschichtige Charaktere zu bieten konnte mich diese “Welt” wieder überzeugen.
Mittlerweile sind wir wieder ein ganzes Stück weiter gekommen. Bei Battlefield 3 stürzen ganze Fassaden ein, in Heavy Rain kann ich die Verzweiflung mancher Charaktere fasst spürbar greifen – die Messlatte ist wieder um einiges höher gewandert.

Doch auch ein Heavy Rain oder ein Battlefield haben ihre deutlichen Grenzen, zu jeder Zeit merke ich das ich nur einen gewissen Platz einnehme, einnehmen kann, weil das Spiel mir eine vorgefertigte Rolle zuschiebt.
Der Realismus stößt an die Grenzen der Freiheit die mir eingeräumt wird.
Genau hier setzt zum Beispiel Minecraft an. Mir werden kaum Einschränkungen auferlegt, ich finde hier eine zufällig generierte Welt, in der mir frei steht zu tun und zu bauen was ich will. Ich kann wortwörtlich ganze Berge versetzen, wenn mir der Sinn danach steht. Doch auch dieses Konzept ist eingeschränkt, in diesem Falle schlicht durch die wieder abstrakte Grafik. Wo das Gameplay mir ungeahnte Freiheit schenkt, geht die Optik wieder einen Schritt in die andere Richtung und erinnert (bewusst) an alte Tage, wo alles aus groben Pixeln bestand.
Skyrim vereint viele der genannten Möglichkeiten, um Realismus zu erzeugen, und fährt alleine optisch natürlich ein ganz anderes Kaliber auf. Nebelschwaden, die unglaublich realitätsnah über Bergkuppen streichen und eine Umgebung, die extrem natürlich aussieht sprechen hier für sich. Skyrim macht aber auch noch etwas anderes grundsätzlich anders, als es andere aktuelle Spiele tun.

Von Anfang an habe ich, wie bei Elder Scrolls üblich, die Möglichkeit meinen Charakter anzupassen. Soweit nichts Neues. Auch die verschiedenen Fähigkeiten, sei es Schmiedekunst, Magie, Rüstung und so weiter, sind nichts was grundlegend anders wäre. Die Kombination der ganzen Möglichkeiten bietet allerdings die Freiheit, wirklich zu sein, was ich möchte, anstatt in eine vorgefertigte Schublade gesteckt zu werden.

Grade meine geliebten Japano-Rollenspiele werfen mich oft in ein vorgefertigtes Kostüm, eine Geschichte, die bereits geschrieben ist – ich muss sie mir nur noch erzählen lassen.
Skyrim lässt mich stattdessen meine eigene Geschichte entdecken. Ich bin nicht von Beginn an Krieger, Meister der Diebe oder der größte Magier aller Zeiten, ich werde es erst im Laufe der Zeit. Auch das wie ist mir überlassen. Ziehe ich eher mit dem mächtigen Zweihänder durch die Wälder oder schlitze ich lieber heimlich ein paar Kehlen auf? Es gibt hundert Wege, jede Quest und jede Situation zu bewältigen. Zu dieser Freiheit mich selbst zu verwirklichen und der natürlichen Umgebung kommt aber noch ein anderer, entscheidender Punkt.
Ich bin nur Teil einer Welt, die um mich herum existiert, und in welcher unabhängig von mir Ereignisse stattfinden. Es ist meine Entscheidung, ob und wie ich auf die verschiedenen Situationen und Geschehnisse reagiere oder ob ich überhaupt interagieren möchte.

Während ich durch die Steppe laufe greift ein Mammut einen Trupp Banditen an. Eine Frau wird von Wölfen im Wald gejagt. Leute unterhalten sich auf dem Marktplatz über einen Angriff. Eine alte Frau vermisst ihren Sohn und ist sich sicher, er würde noch leben, auch wenn eine Wache ihr grade das Gegenteil versucht einzureden.
Das sind diese Momente, wo Skyrim auf mich trotz der Fantasy-Welt überzeugender und realer wirkt, als all die genannten Spiele zusammen. Was bringt mir die (in den Gefechten zugegeben hervorragende) KI aus Halo, wenn sie nur mit mir interagieren kann? Skyrim schafft es auf mich echter zu wirken als ein Battlefield (trotz seiner Grafik), Heavy Rain (unabhängig von den überzeugenden Emotionen) oder Minecraft (ungeachtet seiner Möglichkeiten), weil die Charaktere in der Lage sind, untereinander zu interagieren. Das geht zugegeben auch bei Spielen wie beispielsweise GTA, doch beschränkt sich das meist auf ein paar Zeilen Text und einige wenige Gesten.

Skyrim vereint viele der angesprochenen Tugenden: Es bietet eine natürlich wirkende Welt, Charaktere, die dort hinein passen, und eine spielerische Freiheit, die mich nicht in meinen Möglichkeiten einschränkt. In dem Moment, wo ich aber zusätzlich auch nur Beobachter sein kann, stehe ich eben wie in der Realität vor der Frage: Möchte ich ein Teil dieser Welt, dieser Geschichte sein? Wenn ja – welcher? Trotz der Regeln, die mir auch hier auferlegt werden, und des Fantasy-Settings findet der Realismus durch diese Freiheit für mich hier seinen neuen Maßstab.

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Die Kälte [#52Games]

Feb 11
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 11. Februar 2012 um 1:08 Uhr

Ich gehe vor meinem Regal auf und ab. Die Spiele darin starren mich wie verrückt an, denn ich suche eines von Ihnen. Ich suche das Spiel, dass ich mit dem Begriff “Kälte” verbinden kann, aber jedes Spiel, das ich ansehe bringt ein Gefühl von Wärme in mir hervor. Keine Interpretation des Begriffes lässt es zu, eines meiner Spiele als kalt darzustellen, auch wenn es vielleicht von Kälte handelt. Ich wühle mich durch alte Kisten, finde Spiele, sortiere sie in mein Regal, aber sie sind alles andere als kalt. Oder?

Da fällt es mir in die Hand, ich habe es ewig gesucht und schon für verloren gehalten. Metal Gear Solid. 2 CDs für meine gute alte PlayStation.

Ein Spiel in dem man ständig durch den Schnee geht. Ein Spiel, dass ich wegen seiner Steuerung hasse und wegen seiner Story und den Ideen darin liebe. Kälte.

Dieser Blogeintrag ist Teil des Blogprojekts “52 Games” von Zockwork Orange.

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Der Neubeginn [#52Games]

Feb 2
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 2. Februar 2012 um 12:09 Uhr

Lang hab ich überlegt welches Videospiel für mich einen Neubeginn darstellt. Welches Spiel, das sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat, hat überhaupt einen Neubeginn?

Doch dann sah ich es! Weit hinter den Hügeln des Schames steht ein Thron auf dem sich die Spiele befinden die sich fest in meinen Lebenslauf eingebrannt haben. Neben dem 3-Spiele Modul mit Super Mario Bro., Tetris und Nintendo World Cup, dem ersten The Legend of Zelda und Counterstrike 1.6, befindet sich dort ein Spiel, welches für mich wohl den größten Neubeginn im Bereich der Videospiele symbolisiert.

Brütal Legend

Brütal Legend ist das Spiel, für das ich mir eine Xbox360 zugelegt habe. Das Spiel, das mich vom Shootereinheitsbrei und den Gamingclans, zu wirklichen Spieleperlen gebracht hat. Das Spiel, das meinen Musikgeschmack komplett über den Haufen geworfen hat. Das Spiel, über das ich mein erstes Review geschrieben habe. Ganz einfach DAS SPIEL.

Und abseits von meinem persönlichen Neubeginn geht es doch in dem Spiel auch genau darum. Eddie Riggs wird aus der normalen Welt gerissen, in eine Welt in der er von neuem beginnen kann. Eine Welt die ihm aber trotzdem mehr Heimat ist, als die aus der er kam. Ein Neubeginn.

 

Dieser Blogeintrag ist Teil des Blogprojekts “52 Games” von Zockwork Orange.

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Skyrim, ein Hammer Spiel

Nov 21
Dies ist nur ein GravatarGastautor, den 21. November 2011 um 9:28 Uhr

Vorab ist vielleicht zu erwähnen, dass ich nicht zu den 99,99 Prozent der Skyrimspieler gehöre, die dieses Spiel an seinem Vorgänger Oblivion messen. Oblivion fand ich persönlich nämlich nicht gut. Mein Open-World-Rollenspiel 4 Life war und ist Fallout3. Das ist zwar auch von Bethesda aber halt noch etwas aktueller als Oblivion. Somit ist es für mich auch fast logisch viele Eigenschaften von Skyrim Mit Fallout3 zu vergleichen. So viel vorweg. Kommen wir nun zur eigentlichen Rezension. Schönen Gruß an den Knigge aber ich fang mit dem Negativen an! Warum? …weil ich wirklich ein wenig enttäuscht bin.

1. Skyrim ein “Openworld” Spiel

“Openworld” setze ich bewusst in Anführungsstriche DENN… Wer Lust hat an jeder Ecke sein Leben zu lassen, kann ja gerne mal sofort nach der Einführung durch die Welt zu ziehen. Ganz schlechte Idee und mega frustrierend. Du bist also indirekt schon irgendwie gezwungen erst einmal ‘ne ganze Weile der Hauptstory zu folgen, weil nur so all deine Fähigkeiten überhaupt erst freigeschaltet werden. Ich versuche nebenbei immer mal ab und zu in irgend’ne Höhle, … zu gehen, hatte aber jetzt schon das ein oder andere mal die Situation, dass ich einfach wieder umdrehen musste weil mich die Monster da drin so rund machten, dass ich da nicht weiter kam. … frustrierend. Du kannst zu Beginn halt auch einfach noch nicht alles! Das sagt dir aber keiner! Ich kam halt irgendwann an den Punkt, dass ich mir dachte: “Okay, das kann jetzt nicht deren Ernst sein, ich folge jetzt doch erst mal der Hauptstory und schau mal” …und richtig… langsam bin ich auf Charakterlevel 9, bekomme zwar immernoch regelmäßig den Hintern versohlt, aber das liegt wohl auch am misslungenen Kampfsystem.

2. Das Kampfsystem

Das Kampfsystem frustriert. In Skyrim hast du die linke Hand zum Zaubern und Blocken und die rechte Hand zum Schlagen und um deine Drachenblutmegazauberschreie loszulassen. Die herkömmlichen Waffen beschränken sich (leider) bis auf den Bogen auf Nahkampfwaffen. …gut, dafür hat man ja linker Hand seine Zauber, welche auch auf die Distanz wirken! AAAABER… Wo zum Teufel ist mein aus Fallout3 so heiß Geliebter V.A.T.S. – Modus? Ich weiß, dass der für Skyrim weder angedacht noch angekündigt war…na und. Trotzdem scheiße! Und ich sag euch auch warum. Mir ist zwar schon klar das der V.A.T.S.-Modus und Nahkampfwaffen nicht so gut zusammenpassen, aber vielleicht hätte man ja was anderes einführen können. Zum Beispiel ein Verlangsamen der Zeit in Kampfsituationen oder einen V.A.T.S. der sich erst aktiviert wenn der Gegner in Reichweite der Hieb/Stichwaffe ist. Im Moment renne ich während der Kampfsituation nämlich wie ein Besemmelter im Kreis, seh den Gegner immer nur kurz durchs Bild huschen, hau wie blöde mit dem Schwert in der Luft rum, in der Hoffnung den Gegner zu erwischen. Wenn ich Glück habe, hab ich den Gegner am Ende tot gefuchtelt. Meistens aber eher nicht. Selbst wenn der Gegner vor dir stehen bleibt und du auf ihn einstrampelst hast du nie das Gefühl ihn erwischt zu haben. Es fühlt sich immer so an als würdest du gegen einen Geist kämpfen und durch diesen hindurchhauen. Allein das laute Scheppern deiner Waffe verdeutlicht dir wenn du getroffen hast.
Der Kampfablauf ist dazu auch noch sehr schnell. Gegnerische Zauberer zum Beispiel decken mich so rasant mit allem möglichen Hokuspokus ein, heilen sich selbst, schießen Eis, blitzen mich weg, bilden ein Schutzschild um sich, funkeln und glänzen mich halb tot, während ich immer noch dabei bin mein Stahlschwert zu ziehen, nur um dann zu merken “Scheiße ich hab ja noch den Bogen als Rechthandwaffe festgelegt”. Und bis ich dann wieder zum Schwert gewechselt habe müsste ich jetzt eigentlich den Selbstheilungszauber anwenden, versuche abzuhauen und werde endgültig tot gehokuspokust… Riiiiiiesendoof!!!
Bei Kämpfen welche aus der Verfolgerperspektive geführt werden ist es noch bekloppter. Das Ganze Kampfgeschehen wirkt zwar deutlich bombastischer wegen der tollen Grafik und guten Bewegungen des Charakters aber das Zielen ist mega gewöhnungsbedürftig! Du hast während des Kampfes deinen Charakter Links am Bildschirmrand, das Zielkreuz aber in der Mitte! Wenn nun ein wie gesagt rasantes Kampfgeschen beginnt, erlebt man es ständig, dass man bei Angriffen am Gegner vorbei rauscht! Man schlägt also irgendwie nicht dahin wo man hin schaut. Wenn dich jemand von Hinten angreift ist eh alles vorbei denn umdrehen ist nicht so leicht möglich wie in der Egoperspektive. Irgendwie ist die Kameraführung in diesen Situationen voll ungünstig. Auf offenem Land bin ich teilweise draufgegangen, weil ich von einem Gegner beschossen wurde den ich nicht mal zu Gesicht bekommen habe. …irgendwie alles seltsam. Wie gesagt, ein V.A.T.S. ähnlicher Modus, hätte diese Schwächen wieder erfolgreich “überspielen” können. So ist es für mich auf jeden Fall DER Kritikpunkt des Spiels.
Achso, erwähnenswert wäre beim Kampfsystem auch noch die Einführung von …na, will ich’s wirklich so nennen…na gut… Finishingmoves! Völlig unvermittelt, springt die Kamera bei ca jedem 20 Kampf Links oder rechts oder irgendwo hin und man sieht ca eine Sekunde lang wie unser Held seinem Widersacher (z.B. ein Wolf) mit Wucht das Schwert in den Bauch rammt. Mal davon abgesehen, dass diese Animationen rein physikalisch so seltsam steif aussehen und regelmäßig der Körper des Helden im Körper des Gegeners verschwindet oder anders rum, holt einen diese sinnlose Animation immer voll aus dem Geschehen, ja erschreckt einen fast, weil dieses Finishmoveanimationsdingens total unvermittelt kommt, da man dafür gar keine eigenständige Taste drücken muß. Die Animation springt quasi, während du auf die Schlagen-Taste hämmerst, einfach kurz ins Geschehen und während man noch halbverdutzt versucht mitzubekommen wo jetzt hinten und vorne ist, ist es auch schon wieder vorbei. Dann springt die Kamera wieder zurück und du musst dich erst einmal wieder neu orientieren. Inzwischen hat dich “Magier Flitzeblitz” schon wieder drei mal mit seinem Zauberstab zerpiekt! …überflüssig und unausgereift. …einziger Vorteil: der Gegner ist danach immer tot. Man muß also nicht weiterkämpfen. …Finishingmove halt …naja

3. Ich habe nicht genug Arme!!!

An jeder Ecke findest du besondere Waffen, Zaubertränke, Zauberstäbe, Spezialrüstungen…pipapo. An sich nicht schlimm aber…wenn mir suggeriert wird, dass dieser 20 Kilo schwere “besondere Zauberschlüpper der Verdammnis” den ich grade gefunden habe ach so besonders ist, dann nehm ich den mit! Leider kann ich nicht viel tragen und mein Begleiter ist auch schon “voll” …also voll beladen!!! Blöde Situation! Ich kann mir zwar irgendwo ein Haus für 5000 Goldstücke kaufen aber sammel mal 5000 Goldstücke!!! Somit bin ich ständig dabei irgend ein “Schwert des heilenden Urinsteins” auszusortieren und fallen zu lassen um dafür das “Schild zur goldenen Henne” mitzunehmen! (P.S. Falls sich jemand grad aufregt wie bekloppt sich denn der Hammer anstellt…keine Scheu, sagt mir was ich tun soll! Vielleicht seh ich ja den Wald vor Bäumen nicht! Nie war dieser abgegriffene Vergleich passender!!! Skyrim!…nur Wald!! Knaller!!!)

4. Genug gekotzt.

Denn mal abgesehen von Punkt 1 – 3 und der Tatsache das ich mich manchmal überfordert fühle von den ganzen Rassen, Gruppierungen und deren Abhängigkeiten… (leider haben viele Charaktere auch noch die selbe Stimme, was das Unterscheiden der Charaktere zusätzlich erschwert) …macht Skyrim alles richtig. Größter Pluspunkt ist hierbei vor allem die unglaublich fantastische, atemberaubende, filmreife, bombastische und liebevoll (…und mittlerweile fast schon zu oft gelobte) wundervoll aussehende Spielwelt. Die ist so geil, dass ich schon fast das Gefühl bekommen habe, dass die Macher von Skyrim sich gesagt haben “Wir ham so ‘ne geile Spielwelt und so fantastische Geschichten in unserem Spiel, dass wir dem Endkonsumenten ruhig noch mal so’n schrottreifes Kampfsystem anbieten können.” …sorry ich wollt ja nicht mehr meckern.
Mist jetzt fällt mir aber noch ein Kritikpunkt ein… Das manuelle Charakteraufleveln ist aus meiner Sicht nicht so gut gelungen wie bei Fallout3! Da war’s einfach, aber dennoch umfangreich und du hast es finde ich sofort gemerkt wenn du was verbessert hast. Bei Skyrim bin ich immer unsicher ob ich das jetzt richtig mache, weil es einfach so viele Möglichkeiten gibt… Und wie das jetzt letztendlich wirklich vonstatten geht habe ich auch noch nicht ganz verstanden… glaub ich. Ich drück immer irgendwas, wo ich mir denke, dass ich das eventuell gebrauchen könnte. Irgend’n Aufleveln was 20 Prozent Feuermagieschaden verringert ist mir zu schwammig. Ich brauche immer was handfestes, wo ich mir auch was drunter vorstellen kann z.B. Dietrichfähigkeit! Da weiß man, dass man damit weniger Dietriche verbraucht beim Schlösser knacken und gut ist. Schlösser gibt’s an jeder Ecke, also nehm ich das. Irgend ‘nen Zauberer der Feuer schießt, bekomm ich auch so umgekloppt, da brauch ich keine Resistenz. Erst recht nicht von 20 Prozent. Kurz gesagt, das Aufleveln funktioniert über riesige Sternbilder und ist nicht so übersichtlich. Vielleicht werd ich damit aber noch warm.
Die Idee, dass Drachen eine so tragende Rolle spielen gefällt mir sehr gut und ist ein erfrischender neuer Ansatz. Mich hat übrigens noch nie einer dieser Drachen getötet. Vielleicht auch weil ich immer einen Begleiter bei mir habe.

Fazit: Auch wenn ich 80 Prozent meines Reviews gemeckert habe ist Skyrim trotzdem das Beste was sich ein Rollenspieler und Open World Freund im Moment wünschen kann. Neben Fallout 4 natürlich …ja ist ja gut…ich hör ja auf. Da man mich aber trotz Drachen und wunderschöner Welt mit einem Mittelaltersetting nicht so sehr begeistern kann, wie mit einem Endzeitszenario (Fallout 3) bleibt Skyrim auch aufgrund des Kampfsystems für mich in meiner ewigen Spielerangliste hinter Fallout 3. Ich habe Skyrim gekauft, in den letzten zwei Wochen unzählige Male verflucht, aber spielen tu ich es trotzdem noch. …also irgendwie schafft es Bethesda mich doch wieder in den Bann eines ihrer Spiele zu ziehen und genau das ist auch die Stärke von Skyrim. Dieses Spiel schafft es, wenn der Spieler es zulässt und bereit ist sich von eklatanten Fehlern außerhalb der Storylines nicht beirren zu lassen, ihn in eine fremde Welt zu entführen. Also, wer es noch nicht hat… ruhig erst mal ausleihen, probezocken und dann kaufen.

Gruß Hammer… ick geh weiterzocken! Na denn… Sport frei.

 

// Hammer ist Rapper und Teil der Musikgruppe Hammer und Zirkel. Wenn er nicht gerade Musik macht oder Kinder betreut, packt er auch mal seine Playstation 3 aus und zockt.

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Blogparade: Zeigt her euren Schreibtisch

Nov 18
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 18. November 2011 um 2:34 Uhr

Endlich mal wieder eine Idee um hier den Blog etwas zu füllen! Es war natürlich ganz allein meine Idee.

Nein, natürlich nicht… Gilly hat dazu aufgerufen, dass wir unsere Schreibtische zeigen sollen. So eine Chance den Blog zu füllen lasse ich doch nicht aus.

Wie man sieht habe ich da einiges an Technik stehen… Da verstecken sich auch noch irgendwo ein paar Boxen, die ich aber nicht mehr nutze, seitdem ich mein 5.1 Headset habe. Auch die Überflut an Bildschirmen erschreckt die meisten Besucher meiner Wohnung… Aber wie soll ich bitte mit weniger klar kommen? Die beiden 19″ Bildschirme sind an meinem PC, den ich mit weniger Monitoren schon kaum noch bedienen kann, der 22″ Fernseher ist für meine Xbox360 die sich links vom Schreibtisch versteckt und der Laptop hat den Bildschirm ja von Haus aus, dafür kann ich ja nichts!!!

Wichtig zu erwähnen ist neben dem Rubiks Cube (Rekord 1:16) noch mein GG Button. Ein einfacher Button der laut “GG” brüllt wenn man auf ihn schlägt… so kann man nach einer Runde des fröhlichen Zockens die Wut oder die Freude durch Schläge auf einen Knopf auslassen und immer noch die Gegner mit der Abkürzung für “Good Game” verhöhnen.

Ausserdem wäre da noch 2 mal Battlefield 3… für PC und Xbox360… Wäre ja Schwachsinn das nur auf einer Plattform zu spielen.

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Rot oder Grün? Zocken mit Farbfehlsichtigkeit

Nov 12
Dies ist nur ein GravatarGastautor, den 12. November 2011 um 10:53 Uhr

Es gibt so viele schöne, tolle Genres aus denen man sich sein Lieblingsgenre aussuchen kann. Sei es der First Person Shooter, Adventure, der Stealth-Shooter, das Strategie-Genre oder der Survival Horror. Jedes Genre hat seine charakteristischen Eigenheiten, aber etwas haben alle gemeinsam. Nämlich dass es für jemanden mit einer Farbfehlsichtigkeit, im Volksmund oft als Farbenblindheit bezeichnet, immer schwerer sein wird, das jeweilige Spiel zu spielen als für normal sehende. Doch was ist diese Farbfehlsichtigkeit überhaupt?
Unter einer Farbfehlsichtigkeit versteht man einen Defekt an der Netzhaut, der den Betroffenen das Unterscheiden von Farben schwer beziehungsweise unmöglich macht. Hierbei gibt es verschiedene Störungen die von einer Rot-Grün-Sehschwäche bis hin zur absoluten Farbenblindheit reichen. Statistischen gesehen erkrankt jeder 10000. Mann und nur jede 100000. Frau an der Rot-Grün-Sehschwäche, die die häufigste Farbfehlsichtigkeit darstellt.
Für solche Leute wie mich fällt das Unterscheiden von Farben extrem schwer wie zum Beispiel die Farben Rot-Braun, Hellgrün-Gelb, Blau-Violett oder Blau-Türkis. Dies geht sogar so weit das ich hinter den Farben Türkis, Violett und Orange eine Verschwörung vermute, denn diese Farben gibt es für mich nicht!
Aber inwiefern beeinflusst eine solche Sehschwäche das Zocken? Als erstes gehe ich auf die Shooter ein. [...]

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[1337cast] #1 … Report from the Battlefield

Okt 4
Dies ist nur ein GravatarDennis, den 4. Oktober 2011 um 7:42 Uhr

Los geht es mit unserem ersten offiziellen Podcast. Ramuh und ich haben uns dafür Herr Kaschke eingeladen, der auch stark zur Konzeptbildung beigetragen hat.
Mit ihm reden wir über die Beta zu Battlefield 3. Was daran gut und schlecht ist und was wir uns vom endgültigen Spiel erhoffen könnt ihr im Podcast hören.

Hier ein kurzer Teaser:
Teaser 1337cast #1: Report from the Battlefield by 1337street

Und hier der eigentliche 1337cast:
1337cast #1: Report from the Battlefield by 1337street

Twitter: @Suffkopp, @Raremuh, @herrkaschke

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Erstmal aus Testzwecken noch eine andere Variante:

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